Reisen in Coronazeiten

Ein kleiner Virus hat die Reisewelt nachhaltig verändert. Zur Zeit sind fast alle Langstreckendestinationen wie USA, Asien, Australien und Neuseeland geschlossen und die Einreise für Ausländer und Touristen ist gar nicht mehr erlaubt oder es besteht bei der Anreise oder bei der Rückreise eine Quarantäne-Pflicht. Der Coronavirus hat die ganze Tourismusbranche komplett zu erliegen gebracht und nicht nur Tausende Reisebüros in Europa kämpfen ums überleben, auch Tausende Hotels und Tour-Anbieter auf der ganzen Welt werden in den Konkurs getrieben. Das schlimme an der Situation ist schlussendlich, dass einmal mehr die Ärmsten der Erde am stärksten getroffen werden. Die Menschen, welche ohnehin schon wenig hatten, leiden wegen den Massnahmen rund um das COVID-19 Virus an Hunger und können kaum mehr überleben. Die Situation in Ländern wie Thailand, Kambodscha, Indien und Südafrika sind dramatisch. All die Hotelarbeiter und Angestellten im Service, Reiseführer und Standverkäufer haben kein Einkommen mehr und können sich nicht wie in Europa in ein soziales Netz fallen lassen. Die einzige Absicherung ist die Familie und mit viel Glück hat wenigsten ein Familienmitglied noch ein Einkommen beispielsweise in der Landwirtschaft.

Kambodscha Kinder Corona

Man muss sich wirklich fragen, ob die drastischen Corona-Massnahmen in Europa dieses weltweite Leid rechtfertigen. Klar, der Virus kann Risikogruppen gefährlich werden und in schlimmen Fällen sogar tödlich sein. Doch ist es nicht noch schlimmer, dass jetzt auf der ganzen Welt Leute an den folgen dieser Massnahmen sterben und ihre Jobs verlieren? Wäre es nicht besser, wenn man die Einreise erlauben würde, dafür aber mit dem Tragen von Hygienemasken und einem durchdachten System für Corona-Tests den Tourismus am Leben erhalten würde? Schon heute gelten bei den wenigen noch möglichen Fernreisen drastische Hygienevorschriften und man muss im Flugzeug und überall wo sich Menschen nah kommen Schutzmasken tragen und man muss ein Attest vorlegen, das beweist, dass man nicht mit dem Virus infiziert ist. Ist man einmal im Land angekommen merkt man schnell, dass sich gar nicht so viel verändert hat und man nach wie vor tolle Ferientage verbringen kann, auch wenn das Bild in der Öffentlichkeit auch von den blauen Hygienemasken geprägt ist. Tourasia ein Schweizer Anbieter von Asienreisen hat sich nach Kambodscha aufgemacht und in einem Tagebuch geschildert wie sich eine Reise in Coronazeiten anfühlt. Das Resultat ist durchaus sehenswert.

Kambodscha Tagebuch: https://abouttravel.ch/reisebranche/tagebuch-einer-kambodscha-reise-in-der-corona-krise/

Hygienemasken für Reisen: https://safemask.ch/hygienemasken/

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